Berechnung

Jeder Spieler zahlt einen bestimmten Betrag, z. B. einen Euro, in die Kasse. Nach jedem Spiel wird an die Gewinner ausgezahlt, und zwar an jeden 5 Cent, bei Schneider (siehe unten) 10 Cent, bei Schwarz 15 Cent. Sind aber die Alten Verlierer, so erhalten die Gegner je 5 Cent mehr, also 10 Cent, 15 Cent, 20 Cent.

Der Gewinner eines Solos erhält nichts aus der Kasse, sondern von jedem Teilnehmer 10 Cent aus der Tasche, bei Schneider 20 Cent, bei Schwarz 30 Cent. Ebenso zahlt der Verlierer eines Solos diese Sätze an sämtliche Teilnehmer aus der Tasche.

Schneider ist die Partei, die nicht wenigstens 60 Augen, die Partei der Alten, wenn sie nicht 61 Augen hat. Schwarz ist die Partei, die keinen Stich erhalten hat.

Wird Barauszahlung nicht gewünscht, so kann auch angeschrieben werden. Jeder Spieler erhält ein Konto, und es wird nun von dem Betrage, den man sonst in die Kasse eingezahlt hätte, abgeschrieben. Wird z. B. ein nur kurzes Spiel gewünscht, so wird jedes Konto mit 30 Cent belastet und davon werden dann die Gewinne: 5 oder 10 oder 15 Cent abgebucht. Schließlich gibt es Pluszahlen. Das Spiel ist beendet, wenn Plus- und Minuszahlen sich decken. Dabei kann in einer besonderen Reihe fortlaufend gezeigt werden, wieviel "Kassenbestand" noch abzutragen ist.

Da Sologewinne und Soloverluste, wie schon gesagt war, gesondert berechnet werden, so werden sie mit plus und minus gebucht, so daß die Zahl der abgeschriebenen Cent unverändert bleibt.

Nachstehendes Beispiel wird ohne weiteres verständlich sein.

Berechnung beim Doppelkopf

Sonderregeln

Während auf Berechnung die Gewinnerhöhungen auf Schneider und Schwarz beschränkt sind, rechnen manche Spieler je eine Erhöhung, wenn die Verlierer "unter 90", "unter 60", "unter 30" Augen haben und natürlich bei Schwarz.

Auch jedes an die Gegner verlorene Trumpf-As - "Fuchsfangen" - wird mit 5 Cent bestraft. Fallen die beiden Alten im letzten Stich zusammen, so verliert die Partei der Alten damit je 5 Cent.